Schutzziele
Die Stiftung "Safety in adventures" setzt sich in der ganzen Schweiz für die Sicherheit bei kommerziellen Outdoor- und Adventure-Angeboten ein. Die Sicherheit der Gäste und der Angestellten steht dabei an erster Stelle. Sie hat Vorrang vor wirtschaftlichen Überlegungen. Zur Verhinderung von Unfällen bei Outdoor- und Adventure-Aktivitäten muss alles vorgekehrt werden, das nach der Erfahrung notwendig, nach dem Stand der Technik machbar und den gegebenen Verhältnissen angemessen ist.
Verantwortung für die Sicherheit kann nicht delegiert werden. Die Anbieter von Outdoor- und Adventure-Aktivitäten nehmen ihre Eigenverantwortung wahr und setzen sich für die bestmögliche Sicherheit ein. Die Stiftung unterstützt die Unternehmen mit der Erarbeitung der erforderlichen Grundlagen und der Organisation einer regelmässigen, unabhängigen Prüfüng der Sicherheit. Die Stiftung prüft regelmässig das Erreichen ihrer eigenen Ziele und nimmt die erforderlichen Anpassungen vor.
Gegenüber dem Gast
Das individuelle Risiko des Gasts, bei der Teilnahme an einer einzelnen Outdoor- und Adventure-Aktivität getötet zu werden, darf nicht grösser sein als das doppelte durchschnittliche Todesfallrisiko beim Autofahren.
(Begründung: Bei einer Outdoor- und Adventure-Aktivität werden freiwillig höhere Risiken eingegangen als beim Autofahren).
Gegenüber den Arbeitnehmenden
Das individuelle Risiko des Führers am Arbeitsplatz getötet zur werden, darf nicht höher sein als das durchschnittliche Todesfallrisiko an einem Arbeitsplatz der Baubranche.
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